Familie

Die erste Zeit

1. Eine neue Blogkategorie

Lange hat es gedauert, bis ich mich hierzu durchringen konnte. Und ich weiß auch nicht genau, wie viel Inhalt dieses Thema auf meinem Blog bekommt. Aber ich merke, dass es mir ganz aktuell gut tut, darüber zu schreiben. Und ich hätte so gerne zu diesem Thema mehr im Netz gefunden, das mir weiterhilft. Das mir Mut macht. Vor allem Hoffnung, dass es danach weitergeht.
Wenn man im Internet nach verwaisten Eltern sucht, findet man Selbsthilfegruppen, Therapien, Kuren und ein paar Zeitungsartikel. Einige davon recht alt. Und irgendwie schien so gar kein Bericht zu unserer Situation zu passen. Plötzlicher Kindstod, gestorben durch Krebs, Autounfall oder Suizid. Ich habe nicht wirklich etwas zu dem Thema gefunden: Schwerstbehindertes Kind verstirbt. Ob das ein bisschen ein Tabuthema ist? Generell, als Ani noch lebte, gab es eigentlich nur eine Seite von einem kleinen Kämpfer, der ein ähnliches Schicksal wie Ani hatte. Und auch irgendwann verstarb. Aber danach haben die Eltern den Blog quasi stillgelegt. Völlig verständlich. Aber es half mir nicht weiter.
Eine Anleitung zum Trauern. Eine Anleitung zum Weiterleben. Nach so etwas war ich auf der Suche. Es ist natürlich völlig absurd. Jeder geht seinen Weg auf seine individuelle Weise. Aber vielleicht macht es Hoffnung, wenn man sieht, dass man diesen schweren Verlust bewältigen kann. Wenn man damit leben kann.
Einen Satz habe ich gelesen, der sich in mein Gehirn gebrannt hat: Wenn ein Kind stirbt, wird es nie wieder gut. Seit Monaten fragen mich Familie, Freunde und Bekannte, wie es mir geht. Wie soll es mir gehen? Scheiße. Aber ich lebe. Und das macht mir bewusst, dass man damit leben kann. Wie stark man ist. ​
Ich bin nicht wirklich gläubig. Ich glaube nicht an einen Mann, der alles erschaffen hat und lenkt. Aber ich kann mir eine Macht vorstellen, die irgendwie alles zusammenhält. Ich kann erahnen, dass es vielleicht ein größeres Ganzes gibt, das wir uns mit unserem unvollkommenen, endlichen Verstand einfach nicht vorstellen können. Sollte nach dem Tod doch jemand oben auf uns warten, haben wir wohl noch eine Rechnung offen…
Ich kann mir vorstellen und ich hoffe es, dass wir nach unserem Tod nicht ganz verschwinden. Dass unsere Seelen irgendwohin ziehen und dass wir uns irgendwann wiedersehen. Abwarten.
Hier und jetzt geht es darum, dass Leben zu meistern. Egal wie hart es manchmal ist. Jemand hat mal gesagt auf die Phrase „Das Leben ist kein Ponyhof“: „Ponyhof ist auch keine leichte Arbeit“. Tja, Leben ist anstrengend. Sobald man sein Leben aktiv gestalten will, muss man sich eben abrackern. Man muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Rumjammern, sich dem Leid ergeben, völlig unverständlich für mich. Klar gibt es Tage, an denen man so gar nichts gebacken bekommt. Wo man einfach nur gammelt und flennt. Das ist auch ok. Aber nicht auf die Dauer. Es ist ein Gleichgewicht, das man herstellen muss. Es ist eben dieses Gleichgewicht, das durch den Tod eines Familienmitglieds völlig aus den Fugen gerät. Ein Mobile, dem plötzlich ein Teil fehlt. Alles muss sich neu sortieren um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

2. Eine Krise

28. Juli 2017. Zwei Tage bevor wir dich wieder abholen wollten. Von einer Geburtstagsfeier nach Hause gekommen. Den Rasen gemäht. Die zwei anderen Kids ins Bett gebracht. Gerade aus der Badewanne gekommen, klingelt das Handy. Eine Nummer wird angezeigt, die nicht in meinen Kontakten ist. Die Einrichtung, in der Ani die letzten zwei Wochen war, meldet sich. Ich verstehe den Namen nicht. „Ani hatte eine Krise.“ Er sei mit dem Rettungswagen unterwegs ins Krankenhaus. Wir sollten uns auch auf dem Weg machen. Aber bitte langsam und mit Ruhe. Ich kann die Worte nicht wirklich einordnen. Ich spüre aber, dass sich etwas Schlimmes dahinter verbirgt. Ich weiß nicht, was das Wort Krise bedeutet in diesem Zusammenhang. Aber wohl kein Anfall.
Ich treibe meinen Mann an, ein paar Sachen zu packen für eine mögliche Übernachtung im Krankenhaus. Meine Mutter kommt um auf die anderen Kinder aufzupassen. Ich rase los. Die Straße ist gesperrt. Ich muss wenden und einen ordentlichen Umweg fahren. Ich fahre viel zu schnell. Waghalsige Überholmanöver, eine kurze Auseinandersetzung mit einem Rollerfahrer. Alles scheint ewig zu dauern. Mein Mann versucht die Sache herunterzuspielen.
Endlich kommen wir in der Notaufnahme an. Vor uns an der Info wartet noch jemand. Gefühlte Stunden dauert es, bis schließlich eine Schwester kommt, die Leute vor uns abfertigt und dann wieder verschwindet. Ich raste aus. Ernsthaft? Wir wissen nicht, was mit unserem Sohn ist und müssen warten? Völlig lächerlich. Absurd. Mir kommen Gedanken, die Notaufnahme zu stürmen. Durch das Fenster zu klettern. Endlich kommt die Schwester. Sie sage Bescheid, dass wir da sind. Keinerlei Auskünfte. Das Warten hat kein Ende.
Dann endlich geht die Tür auf. Eine Assistenzärztin und ein Oberarzt – noch mit Jacke an und ohne Arbeitsklamotten, die wir beide kennen, nehmen uns in Empfang. Sie bringen uns in ein Zimmer. Ani ist nicht da. Die Gesichter sind ernst. Ich weiß, was ich gleich hören werde. Doch ich will es nicht wissen. Plötzlich möchte ich die Zeit anhalten. Ich weiß, wenn es einmal gesagt ist, gibt es kein Zurück mehr. Nach den ersten Sätzen – Atemstillstand, vierzig Minuten reanimiert – renne ich aus der Notaufnahme. Breche auf dem Parkplatz zusammen. Ich will das verdammt nochmal nicht hören. Ich will das nicht. Mein Mann versucht mich zu beruhigen. Alles herunterzureden. Ich beginne durchzuatmen und zu erkennen, dass ich in dieser Situation die Starke und Realistische von uns sein muss.
Wir gehen wieder rein. Der Arzt erzählt weiter. Mein Mann und ich sagen gleichzeitig: Ani soll nicht leiden. Erleichterung in den Gesichtern der Mediziner. Wir haben theoretisch begriffen, was ein vierzig minütiger Herzstillstand bedeutet für ein bereits geschädigtes Gehirn. Wir gehen gemeinsam auf die Intensivstation. Noch einen kleinen Moment müssen wir warten, dann dürfen wir zu unserem Kind. Oder eben das, was davon übrig ist. Er liegt in einem großen Bett. Wird beatmet. Die Augen halb offen. Der Blick leer. Zugedeckt bis zum Hals. An Kabeln angeschlossen. Das Licht gedimmt. Zwei Stühle stehen neben dem Bett. Wasser und zwei Gläser. Alles macht einen friedlichen Eindruck. Ich habe auf einmal riesiges Mitleid mit dem Personal. Zu deren Alltag solche Situationen gehören. Alle sind nett. Einfühlsam, zurückhaltend. Auf die Frage von mir, ob die Beatmung nicht eingestellt werden kann, antwortet der Intensivmediziner etwas schockiert und überrumpelt, dass es den Vorgang wohl etwas zu sehr beschleunigen würde.
Wir setzen uns neben Ani ans Bett. Streicheln ihn und halten seine Hände. Und plötzlich geht sein Herzschlag von 47 auf 110. Er hat mitbekommen, dass wir da sind. Dass er nicht alleine ist. Und ich sage diese Worte, die ich nie sagen wollte, die so voller Liebe und Stärke sind: Ani, du musst nicht mehr kämpfen. Es ist ok. Du kannst gehen.
Wir bleiben. Es ist 22 Uhr. Eine halbe Stunde sitzen wir bei Ani. Begleiten ihn, schauen zu, wie das Herz immer langsamer wird. Und dann, um halb elf, für immer stehen bleibt. In diesem Augenblick herrscht absoluter Frieden. Das Sterben von Ani war friedlich. Und warum ich an die Seele glaube? Weil plötzlich Ani nicht mehr Ani war. Von einer Sekunde auf die andere hat sich etwas verabschiedet. Es liegt ein Körper vor uns, der Ani gehörte. Jetzt aber nicht mehr gebraucht wird.
Wir verlassen das Zimmer. Ani wird von allen Kabeln befreit und in ein Zimmer geschoben, in dem die Schwestern liebevoll Kerzen angezündet haben. Überall spürt man Liebe und Respekt für den Toten. Für das Leben. Das hilft irgendwie. Wir sitzen noch eine halbe Stunde bei Ani. Küssen ihn, streicheln ihn und halten ihn fest. Versuchen uns klar zu machen, was gerade passiert ist. Ich rufe Max Eltern und meine Mutter an. Ich funktioniere. Ich entscheide, dass wir nach Hause zu unseren anderen Kindern müssen. Ich nehme alles in die Hand. Vielleicht lenke ich mich auch einfach nur ab.
Zuhause treffen wir auf meine völlig aufgelöste Mutter. Unsere Tochter ist noch wach. Mit ihren sechs Jahren begreift sie bereist, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Wir sagen die Worte: Ani ist gestorben. Sie hält mir den Mund zu. Hält sich dann die Ohren zu. Sie will es nicht hören. Weint kurz. Dann schiebt sie es sofort beiseite. Wir legen uns zu dritt ins Bett. Ruhe. Ich schreibe noch an meine zwei Freundinnen, dass Ani tot ist. Und dann kommt es. Der Verlust. Ich kann nicht mehr aufhören zu weinen. Bella rennt nach unten, holt ein Fotoalbum von Ani. Ich weine noch mehr. So schlafen wir irgendwann, irgendwie ein. Der Schlaf bringt ein bisschen Frieden. Aber am Morgen ist der Verlust sofort wieder da. Dieser Schmerz, der sich wie ein schwerer Stein im Magen beschreiben lässt. Nicht atmen können. Selbst nicht mehr leben können.
Meine Freundinnen kommen. Wir reden über Bestattungsunternehmen. Ich wähle das erstbeste aus und rufe dort an. Am Montag soll eine Kollegin zu uns kommen. Herzliches Beileid zu unserem schweren Verlust. Ich beginne mir Gedanken über die Beerdigung unseres Sohnes zu machen. Es ist Ablenkung. Es ist etwas Sinnvolles in dieser so scheinbar sinnlosen Zeit. Max Eltern kommen und nehmen Bella mit. Mein Bruder kommt aus Hamburg. Nachbarn kommen. Ich schreibe eine Whatsapp an alle engen Freunde. Ich will es nicht jedem einzeln sagen. Aber ich will, dass es alle wissen. Weil es jetzt eben die Realität ist.
Ich kann mich nicht an Viel erinnern, aber an das für mich Wichtigste: Freundinnen, die in den ersten Wochen täglich vorbeikommen und mich ablenken. Da sind. Max, der jeden Abend gleichzeitig mit mir zu Bett geht und sich ankuschelt. Der leere Platz von Ani. Anrufe, Whatsapp, Briefe.

Am 07.08.17 wird Ani auf dem Friedhof, der direkt an unseren Garten grenzt beerdigt. Über hundert Menschen begleiten ihn auf seinem letzten Weg. Wir lassen Luftballons steigen. Ein Freund spielt drei für uns wichtige Lieder auf seiner Gitarre, ein Lied wird gesungen. Luke, unser Jüngster, spielt mit Autos am Sarg. Ich verfasse eine Rede für Ani. Ich lese sie vor. Eine Liebeserklärung an Max. Eine Liebeserklärung an Ani. Ein Abschied. Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Die Bestatterin ist perfekt. Einfühlsam, ehrlich und lieb. Wir können uns noch einmal am offenen Sarg von Ani verabschieden. Ihm all die Sachen mitgeben, die wichtig für uns und ihn waren: Ein Buch, eine CD, unsere Verlobungsringe, sein Kuscheltier. Er hat selbstgenähte Klamotten an. Liegt in seine Sternendecke eingewickelt. Trägt seine Brille auf der Nase. Trotzdem kann ich kurz vor der Beerdigung das Haus nicht verlassen. Ich schaffe es nicht. Doch eine Freundin ist da. Nimmt mich in den Arm und sagt: Du schaffst das. Ja, ich schaffe das. Ich halte mich bei Max fest. Ich bin froh, dass alles so wunderschön ist wie wir es uns ausgedacht haben. Ich bin überwältigt von all den Menschen, die Ani etwas bedeutet hat. Es ist ein herrlicher Sommertag. Die Sonne scheint kraftvoll. Es ist nicht zu heiß. Es ist perfekt.
Der Augenblick als der Sarg in die Erde gelassen wird ist unbeschreiblich. Jetzt ist das Leben für Ani hier auf der Erde vorbei. Wirklich loslassen zu müssen. Als Mutter. Dieses Gefühl kann man nicht in Gänze beschreiben. Aber du weißt, dass du in diesem Moment einen Teil von dir selbst beerdigst.
In den Wochen danach gehe ich nicht arbeiten. Ich nehme mir die Zeit zu Nähen, zu Weinen und mich auszuruhen. Ich kümmere mich um viel Papierkram. Ich treffe mich mit Freunden. Ich denke, dass ich den Tod von Ani gut verarbeite. Ich merke nicht, auf welches Loch ich zusteuere. Nach sechs Wochen gehe ich wieder zur Arbeit.

…wird vorgesetzt

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7 Kommentare zu „Die erste Zeit

  1. Liebe Julia,
    Es ist Wahnsinn, dass du die Kraft hast, deinen Schmerz mit uns zu teilen!
    Ich finde eigentlich keine Worte für deine Tragödie. Es ist unvorstellbar, wie schwer es sein muss, mit so einem Verlust zurecht kommen zu müssen.
    Ich war sehr ergriffen beim Lesen dieses Blogs, Gänsehaut am ganzen Körper und Tränen Tränen Tränen.
    Ich wünsche Dir und deiner Familie, dass ihr in dieser schweren Zeit gut füreinander da sein könnt und den harten Weg gemeinsam gehen könnt! Ich denke, das ist das Wichtigste. Da nicht alleine durch zu müssen.
    Ich schicke euch in diesem Sinne ein paar warme Sonnenstrahlen 💌
    Liebe Grüße Christiane (Tinitus)

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    1. Liebe Julia,
      Es ist das erste Mal, dass ich einen Kommentar in einen Blog schreibe. Mich hat deine Geschichte sehr bewegt. Eigentlich lese ich in Blogs übers Nähen, suche Schnittmuster…. um mich abzulenken….
      Unsere Tochter ist auch schwerstkrank – herzkrank, lungenkrank mit einer Chromosomenstörung. Sie lebt – wie lange ist ungewiss. Wir standen schon oft auf der Intensivstation und wussten nicht ob sie den nächsten Tag überlebt.
      Ich finde es sehr schön eure/deine Einstellungen zum Leben zu lesen. Loslassen können, weil man jemanden wirklich liebt. Eine sehr schwere Entscheidung.
      Der Tod und die Krankheit werden leider in unserer Gesellschaft verdrängt. Trauer eine gewisse Zeit akzeptiert, aber dann muss genug sein.
      Ich wünsche euch starke Menschen an eurer Seite, die euch auf dem neuen Lebensweg begleiten und euch tragen können. Die verstehen, dass sich das Leben geändert hat und nicht nach sechs Wochen das alte weitergeht.
      Ich wünsche euch Kraft für eure zwei Kinder, Kraft an Ani zu denken, Kraft und Liebe.
      Liebe Grüße,
      Ute

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  2. Liebe Julia,

    Dein Text hat mich sehr bewegt und die Tränen wollen nicht mehr aufhören zu fließen! Ich habe das große Bedürfnis, meine Beiden Mädels in den Arm zu nehmen und ganz fest zu halten- dankbar zu sein für das, was ich habe!!! Jeden Tag! Ich hoffe, daß Du eines Tages mit Eurem großen Verlust umgehen Kannst! Und das Ihr das als Familie gemeinsam durchsteht! Auch ich glaube fest an ein Wiedersehen hinter dem Regenbogen, wo Dein kleiner Kämpfer gerade mit ganz vielen anderen Kindern fröhlich lacht und spielt!
    LG und eine dicke Umarmung
    Susann

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  3. Liebe Julia,

    auch ich sitze hier mit Tränen in den Augen und will mir gar nicht vorstellen, was ihr in den letzten Monaten alles durchgestanden habt. Ich ziehe meinen Hut vor dir, dass du selbst in einer solchen Situation stark bleibst und die Verantwortung dir und dem Leben gegenüber nicht aufgibst. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es ist, diese Erlebnisse noch einmal in Worte zu fassen, aber vielleicht kannst du dich damit wenigstens ein bisschen mehr heilen und sicher auch anderen in einer ähnlichen Situation helfen. Ich wünsche euch als Familie ganz viel Kraft und den Mut, weiter nach vorne zu schauen. Ich hoffe, es warten bald ein paar Lichtstrahlen am Ende des Tunnels, mit denen euch euer Sohn grüßt, woimmer er gerade ist.

    Liebe Grüße
    Isabella

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  4. Ich habe heute den Beitrag entdeckt und ich schätze da bleibt bei keiner Mutter ein Auge trocken. Es tut mir so leid. Ich denke es kann keinen schlimmeren Verlust geben als sein Kind zu Grabe zu tragen. Ich hoffe, ich werde nie davon betroffen sein, ich glaube für mich würde eine Welt untergehen. Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft um irgendwie damit klar zu kommen und drücke dir die Daumen, dass sich durch diesen Beitrag noch andere Betroffene zum Austausch finden können. Ich kann solch eine Situation mitfühlen aber wenn man die Möglichkeit hat sich mit Menschen auszutauschen, die auch ein Kind gehen lassen mussten, ist das nochmal was ganz anderes und es wird sicher ein ganz anderer Austausch möglich sein und stattfinden. Alles Gute für dich und deine Familie 😦

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  5. Liebe Julia,
    tief betroffen von dem was Euch passiert ist,sitze ich hier.
    Ich glaube, dass es unheimlich wichtig ist, über den Tod Eures Kindes zu sprechen und zu schreiben.
    Nur so kann man doch begreifen und auch ein Stück verarbeiten, was Euch widerfahren ist. Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste was Eltern passieren kann. Und dabei ist es gleich, ob es gesund war oder nicht. Ich wünsche Euch sehr viel Kraft und hoffe, dass Ihr das Geschehene verarbeiten könnt und voller Liebe zurückblicken könnt und Euch an Euren Sohn erinnert. Alles Liebe für Euch.

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